Start theaterPunk

Das Label theaterPUNKproduktion wurde von Jonathan Prösler und Nina Zimmermann 2014 gegründet, mit dem Ziel eigene Theaterproduktionen zu ermöglichen. Der Punk hat sich da einfach ungefragt eingeschlichen und macht sich seitdem unglaublich breit. Manchmal quält er uns. Ein anderes mal fordert er uns auf, die Sache mit dem Theater neu zu denken. Wir haben uns dazu durchgerungen ihn dort zu lassen, als einen kleinen Störenfried, als guten Geist, als Rock´n´Roll-Faktor, als kleines anarchistisches Element, auf dessen Ideen wir uns ab und zu gerne einlassen wollen.

Mit, oder ohne Punk,
wir machen Theater, bums! Fertig!

Die Bühne und die Schauspielkunst haben die größte Priorität und sind das Zentrum unserer Arbeit.

Die Qualität unserer Arbeit zeigt sich darin, dass wir den Versuch, das Experiment Theater ernst nehmen und meinen. Die Kunst der Kunst liegt nicht in den Antworten die wir geben, sondern in den Fragen die wir stellen. Wir sind auf der Suche nach Erkenntnissen, die wiederum neue Fragen ergeben. So steht zu Beginn jedes unserer Projekte, eine Frage, der wir konsequent folgen.

Im wesentlichen widmen wir uns den Themen, die unsere eigene Neugier wecken. Radikale Lebensbejahung ist ein Motto. Den Mensch, die Gegenwart, das gesellschaftliche Wesen in all seinen Widersprüchlichkeiten zu erfassen, ist dabei immer Ziel. Es geht um Absurdität, Humor, Trash, Ernsthaftes, Leidenschaftliches, Existenzielles, es geht ganz einfach um Alles, alles was uns ausmacht.

Dafür schwitzen, zweifeln, lachen, weinen, und spielen wir gerne Blut und Wasser.

Ein Prinzip dem wir folgen ist, es darf uns selbst ein bisschen weh tun. Wir geben uns selbst eine Aufgabe, mit der wir im Konflikt sind. Der Perspektiv-Wechsel ist hierbei ein willkommenes Mittel. Eine theatrale Suche nach dem Risiko. Mit den eigenen Konventionen und mit den eigenen Vorurteilen spielen, sie zu brechen, sie neu zu ordnen, das ist die künstlerische Suche.

Wie z.B. das Verhältnis von Schauspieler zu Regisseur umzudrehen. So der konzeptionelle Überbau in der Debüt-Produktion „MEPHISTO.SEIN.GOETHE“. Dort gab es nur einen Schauspieler, der von sieben Regisseuren inszeniert wurde.

Die künstlerischen Aufgaben, die wir uns stellen, leiten sich vom jeweiligen Stoff und von den beteiligten Personen ab. Dafür nehmen wir uns die Zeit, die wir brauchen, schließlich haben wir einen Anspruch an Qualität.

Wir versprechen Ihnen ein Erlebnis.